Gerald Brunner

Gerald Brunner

*1988 in Linz, lebt und arbeitet in Linz
seit 2011 Architektur

BESTOFF17
D’Sidlig Nenzing, Gartenhäuser

BestOff 2017

D’Sidlig Nenzing, Gartenhäuser

Architektur hat mehr als drei Dimensionen – sie mit Sorgfalt, Feinheit und Geduld zu entwickeln, ist eine wunderschöne Aufgabe mit Verantwortung, an der man ständig wächst.

Ein Haus muss für mich bewohnbar sein. Es soll die Menschen in sich aufnehmen, ihnen Raum geben und gleichzeitig in Kontakt treten. Räume müssen für mich mehr als nur gebaute Bilder sein – ich versuche, sie pragmatisch und nahe am Leben zu entwerfen und dabei alle Dimensionen der Architektur zu berücksichtigen. Dabei scheinen mir alle gleichwertig und sich gegenseitig bedingend und bereichernd.

Eines der vorrangigen Ziele beim Planen der Siedlung war die vollkommene Ausnutzung des Grundstückes, ohne Restflächen zu erzeugen, die keinem sinnvollen Nutzen zugeführt werden können. Daraus ergab sich auf dem ehemaligen Fußballfeld eine dichte, flache Bebauung, die durch abwechslungsreiche Außenräume sowie durch eine sanfte Abstufung von privaten, halbprivaten und öffentlichen Zonen besticht. Die Parzellenstruktur und die dazugehörigen Bebauungsregeln sind flexibel, sodass verschiedene Hausgrößen und -typen errichtet werden können. Die Gärten sind in südwestliche Richtung ausgerichtet, um auch im Winter trotz der Berge noch genügend Sonne einfangen zu können.

(Gerald Brunner)

According to Gerald Brunner, architecture consists of more than just three dimensions. Space must be developed with care, accuracy and patience. When developing the residential complex, D´Sidlig Nenzing, Brunner took great care in exploiting all space available on the property with the result of creating high
density buildings that shift between private and public space.

Diese Website verwendet Cookies. Wenn sie diese Website weiter nutzen, stimmen sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren