Julie Kratzmeier

Julie Kratzmeier

*1989 in Dachau, DE
Julie Kratzmeiers medienübergreifende Arbeiten sind vielgestaltig. Sie reichen von
performativen Rauminstallationen über Fotoserien bis hin zu Bühnenbildern.
Sie lässt sich da bei von alltäglichen Phänomenen inspirieren und legt ein Werk
dokumen tarisch, Schicht für Schicht, frei. Auf ihrer Spurensuchen hinterfragt
sie gewohnte Ästhetiken und auch die Rolle der Kunst unserer „kulturgeprägten
Gesellschaft“.

BESTOFF18
SCHINKEN KÄSE TOAST about classic forever

BestOff 2018

SCHINKEN KÄSE TOAST about classic forever

Die Arbeit „SCHINKEN KÄSE TOAST about classic forever“ löst den Toast von seiner bloßen Eigenschaft als Lebensmittel und konzentriert sich auf seine gesellschaftliche Funktion. Die Künstlerin verfolgt dabei die Fragestellung, inwieweit wir eingebunden sind in das, was wir essen, und in die Art und Weise, wie wir essen. Das gemeinschaftliche Toasten wird anhand einer dicken Schicht Edelstahl zelebriert. Diese Form gibt dem Toast den Raum vor, in dem er sein spezifisches Aussehen erlangt, sie prägt massiv und optimiert die Röstung. Aus der auf einem Feuerbock ruhenden Form steigt ein Duft auf, goldgelb beginnt sich der Stahl zu verfärben. Die Betrachter*innen
werden während der Performance zu Toastpartner*innen, zu Suchenden, die, geprägt von Erinnerungen und Spekulationen, in einen Dialog mit dem Schinken-Käse-Toast treten.

The piece “SCHINKEN KÄSE TOAST about classic forever” (ham and cheese toast) frees the toast from the sole feature of being food and focuses on its societal function. The artist examines the extent of our connectedness to what, and how, we eat. The collective act of toasting is celebrated with a thick stainless-steel cover. The form determines the space in which the toast acquires its specific look and form, it embosses the toast and optimizes its browning. Resting on a fire dog, it slowly beginsto release its scent, while the steel turns yellowishgold. During the performance, the audience turn into toast partners, searching, opening a dialogue about their memories and speculations with the croque-monsieur.

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