Linda Mühlbacher

Linda Mühlbacher

*1992 in Salzburg, lebt und arbeitet in Linz und Salzburg
seit 2011 textil·kunst·design

BESTOFF17
After All
2016/17, fünfteilige Fotoserie

Textil Absurd
2016/17, 3 textile Objekte, 10 Fotografien

BestOff 2017

After All

2016/17, fünfteilige Fotoserie

Was bleibt, wenn alles weg ist? Das ehemalige Gebäude der Bruckneruniversität Linz steht leer und wartet auf seinen Abriss. Leer stehen heißt in diesem Fall auch: Den Räumen fehlt es an Zeichen des alltäglichen Lebens. Und dennoch finden sich Nachweise des einstigen Universitäts-Betriebs: Relikte des Inventars, vereinzelte Möbelstücke und diverse Alltagsgegenstände.

Für die Serie After All wurden diese gefundenen Objekte vor Ort an markanten Plätzen skulptural inszeniert. Ihren ursprünglichen Funktionen enthoben, erhielten sie neue Rollen und fungierten als Bestandteile einer Rauminstallation. Mit spielerischem Zugang wurde fotografisch festgehalten, was noch da ist, wenn alles weg ist.

Jürgen Gründwald ist als freier Fotograf im Spannungsfeld von Kunst, Kultur und Werbung tätig. Sarah Josefa Riegers Schwerpunkt ist das visuelle Gestalten von Räumen, etwa in Form von Displays, Setdesigns und Installationen. Linda Mühlbacher arbeitet körper- oder raumbezogen und mit dem Begriff des Interieurs im weitesten Sinne.

(Sarah Rieger, Jürgen Gründwald, Linda Mühlbacher)

After All is a series of photographs that deals with the afterlife of vacant spaces. By arranging found objects in a highly aesthetic and sculptural manner, the three artists lend life to the empty rooms in the former building of the Bruckner University.

BestOff 2017

Textil Absurd

2016/17, 3 textile Objekte, 10 Fotografien

Linda Mühlbachers Textil Absurd besteht aus pseudofunktionalen, tragbaren Objekten. Ausgangspunkt für diese Arbeit ist ein selbst entworfenes Kostüm eines Stadthaustiers. Inspiriert von ihrer eigenen Vorstellung vom Leben in den Straßen von Linz, besetzt sie die daraus entstandenen Objekte mit den Verben „putzen“, „sammeln“, „wohnen“. Diese Zusammenarbeit entwickelte sich, nachdem sie an den zweiwöchentlichen Redaktionssitzungen der Linzer Straßenzeitung Kupfermuckn teilgenommen und Gespräche mit den VerkäuferInnen selbst geführt hatte. Eine Fotoserie mit den auffälligen Objekten, getragen im öffentlichen Raum, legt das Augenmerk auf die Verkäuferinnen selbst bzw. die Geschichten, die sie erzählen.

Linda Mühlbachers Arbeiten bewegen sich zwischen Illustration, Zeichnung und dreidimensionalen Objekten. Der Bezug zum Körper und zum Körper im Raum bleibt bei ihren Arbeiten bestehen.

(Linda Mühlbacher)

After joining meetings held by the editorial sta of Kupfermuckn, a local newspaper pu- blished in cooperation with homeless people, Linda Mühlbacher was inspired to create Textil Absurd. Trying to imagine a life on the streets of Linz, Mühlbacher came up with wearable objects that refer to the terms “cleaning”, “collecting” and “living.” Her objects were worn by homeless people and are captured in a series of photographs.

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