Maria Bichler

Maria Bichler

*1989 in Schwaz in Tirol, lebt und arbeitet in Linz und Maurach am Achensee
2008 Abschluss Bildhauerei, HTL Innsbruck 2014 Erasmussemester Kunst im Kontext
Universität der Künste Berlin/DE
2017 Master Plastische Konzeptionen / Keramik

BESTOFF17
Ein reisendes Studiolo
2016–2017, Projektdokumentation

Singularität
2017, Installation im Guckkasten

BestOff 2017

Ein reisendes Studiolo

2016–2017, Projektdokumentation

In der Arbeit Ein reisendes Studiolo wird der Status quo des jungen Künstlers thematisiert. Zentrale Fragestellungen zur Art des Lebens & Arbeitens, zur Überlebensfähigkeit als Künstler, zu seinem Arbeitsumfeld und seiner Werkproduktion sind Kernpunkte meiner Masterarbeit. Das daraus entwickelte aufklappbare, mobile Atelier schafft eine angewandte Antwort auf diese Fragen und bildet eine eigenständige Basis mit erprobten Strukturen, um als Artist in Residence an verschiedene Orte zu reisen. Dieses bewegliche Atelier bietet für mich und meine nächsten Schritte Ortsunabhängigkeit, Selbstversorgung und Bewegungsfreiheit. Eingepackt sind unter anderen ein analoges, bildhaftes Karteisystem, ein Foto-Sofortdrucker, diverse Werkzeuge sowie eine multifunktionale Wand, welche als Raumteiler oder Pinnwand dient.

Körper, Moment, Bewegung, Schatten und Verformung sind Themenschwerpunkte, die in meinen meist dreidimensionalen Arbeiten sichtbar werden. In den jüngsten Werken liegt der Fokus auf Prozessen, die mit ephemeren Materialien wie Schokolade oder Butter sowie dem reisenden Atelier möglich sind, entstehen und sichtbar werden.

(Maria Bichler)

Ein reisendes Studiolo (A traveling Studiolo) is Maria Bichler’s master work and deals with the needs and necessities of a traveling artist. The artist studio is reduced to a suitcase, which contains all material that is important to the artist and allows her to become an artist in residence at any time and in any place she wishes. This personal choice of working and living manifested after a deep look on how a young artist can survive at the beginning of his career and in the current art market.

BestOff 2017

Singularität

2017, Installation im Guckkasten

Ein sich horizontal erstreckender Raum der Unendlichkeit entsteht im Guckkasten von Maria Bichler & Ulrich Lantzberg. Auf der Grundform eines konvexen Deltoids sind Spiegel so positioniert, dass sie die Illusion eines sich endlos fortsetzenden Raumes erzeugen. An jeder Ecke und auf unterschiedlich vielecki- gen Grundflächen bildet sich eine Aneinanderreihung neuer Räume, welche die Grenzen der simplen Holzkonstruktion ins Grenzenlose weiten. Der Blick durch das Guckloch lässt einen in eine unerwartete Welt eintauchen. Wie Alice tritt man, wie im Traum, hinter die Spiegel und hinein in eine Welt, die das Vertraute hinterfragt. Eine blonde Strähne auf blauem Boden, der an Alices Kleid erinnert, scheint uns bekannt zu sein und erzählt uns in dieser Inszenierung doch eine neue Geschichte.

(Katharina Lackner)

Unserer Zusammenarbeit liegt das ausgiebige Diskutieren und Befragen jeder Einzel- und Gemeinschaftsarbeit zugrunde. Beider Interessen und beider Können verweben sich in diesem Prozess zu einem bestmöglichen Ergebnis. (Maria Bichler & Ulrich Lantzberg)

Spying through the peephole in Maria Bichler’s and Ulrich Lantzberg’s work Singularität (Singularity) reveals a world full of won- der, questioning our perception of the wor- ld around us. A strand of blonde hair is to be seen lying on the blue ground, reminding us of Alice’s dress, but telling a story di erent from the one we already know. Bichler and Lantzbe- rg work as a team, making the best use of each other’s skills and abilities.

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