Stefan Tiefengraber

Stefan Tiefengraber

*1981 in Baden, AT
Stefan Tiefengrabers ku?nstlerische Arbeiten
reichen von Audio/Video- Noise-Performances
über Video- und interaktive Installationen bis hin zu
zeitbasierten Arbeiten wie experimentelle Videos. In
den letzten Jahren setzt er sich mit unvorhersehbaren
Prozessen, mit Gegensätzen und den damit verbundenen
Emotionen sowie mit Prozessen der Zerlegung auseinander.

BESTOFF18
DSD-08AS

BestOff 2018

DSD-08AS

„DSD-08AS“ funktioniert durch mechanische Klänge, wobei die Geschwindigkeit der Anschläge ständig variiert wird. Die Erzeugung des Klanges geschieht mechanisch: Metallkugeln schlagen auf den Bolzen der Solenoide (Elektromagneten) auf und rollen auf Metallschienen. Auch der Ausstellungsraum - die Reflexionen an den Wänden, deren Struktur, der freie Raum und die Position der Betrachter*innen - hat Einfluss auf den Klang. Die Module von „DSD-08AS“ bilden ein selbstgesteuertes System, das durch den elektrischen Kontakt zwischen Schiene, Metall kugel und Solenoiden ausgelöst wird. So entsteht eine selbstgesteuerte Abfolge, welche die Kugel in Bewegung hält. Durch die feinen mechanischen Unterschiede der Solenoiden, die in der Produktion entstanden sind, bewegen sich die Metallkugeln mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Dies erzeugt einen Rhythmus, der durch die Anzahl der Module rasch auseinanderbricht und
sich langsam in neuer Form wieder zusammensetzt.

“DSD - 08AS“ works with mechanical sounds, where by the speed of the stops is constantly varied. The sound is produced mechanically: metal balls strike the bolt of the solenoids (electromagnets) and roll on metal rails. The exhibition space - the reflections on the walls, their struc ture, the free space and the position of the viewers inside - also influences the sound. Multiple modules - each consisting of two solenoids, a metal rail and a metal ball - build a self triggering system where the metal ball functions as a conductor between the rail and the solenoids. The ball closes the circuit and electricity is applied to the solenoid which pushes the ball back to the opposite side in the same moment, thereby cutting itself off from the electric flow. This results in an interplay between the two solenoids and multiple loops with different time delays. Soon after applying electricity to the installation, the resulting rhythm of solenoid bolts hitting metal balls starts shifting and recreating itself over and over again in endless possibilities. This creates a rhythm that quickly breaks apart due to the number of modules and slowly reassembles itself in a new form.

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